Biografie


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Felix Kapraun,*1986, Sozialpädagoge, erblickte in Erlenbach am Main das Licht der Welt.
Sein Weg führte ihn aus Bayern über Baden- Württemberg nach Hessen, wo er nach seinem Fachabitur den Zivildienst in einer nahegelegenen Behindertenhilfe begann.

Aufgrund der dort erworbenen Erfahrungen entschied er sich, anschließend Sozialpädagogik an der Fachhochschule in Frankfurt zu studieren.

Bereits in jungen Jahren begann er, Gedichte zu schreiben, und während des Schreibens seiner Diplomarbeit brachte er den Mut auf, trotz seiner Lese-/Rechtschreibschwäche einen Roman zu verfassen.
Nun hat ihn die Lust am Schreiben gepackt, und er kommt kaum noch seinen Ideen hinterher.
Dies bewog ihn auch dazu, dem Bundesverband junger Autoren und Autorinnen e.V. beizutreten.



Foto: ©Sabine Paul-Kickuth



Autoreninterview



Buchideen



Die Ideen kommen spontan. Für „Nichts ist nur schwarz oder weiß“ kam die Idee nach einem Film. Eigentlich war es nur eine Szene. Das Startkapitel. Alles andere wuchs daraus.



Zeitbedarf



Da es bisher nur ein fertiges Werk gibt, kann ich nur die Zeit für jenes angeben, das waren 9 Monate. Nicht mit gerechnet die Zeit, in der ich es Ruhen ließ und schließlich überarbeitete. Kurzgeschichten hingegen gehen, welch Überraschung, relativ schnell. Hier kann es auch sein, dass das Grundgerüst in 2 Stunden steht und dann nur noch korrigiert werden muss.



Motivation



Grundsätzlich war für mich wichtig erstmal zu schreiben, zu schauen was daraus wächst. Eine Motivation war aber auch ein ehemaliger Dozent, der wie ich eine Rechtschreibschwäche hatte, damit nicht nur offen umging, sondern auch schon einige Bücher veröffentlich hatte.



Recherche



Das Internet war die Hauptquelle dafür. Allerdings habe ich bisher auch keinen großen Recherche-Bedarf gehabt. Hautsächlich ging es um die Polizei-Dienstränge in Amerika. Oder aber auch um Entfernungen (Ein Charakter kann nicht in zwei Stunden von New York nach Texas fahren). Dafür braucht man, denke ich, keine Fachliteratur.



Tagesablauf



Ich begann direkt nach meiner Diplomarbeit, 2 oder 3Tage danach zumindest. Von daher hatte ich damals noch mehr Zeit.

Jetzt ist es natürlich immer eine Frage, wann man Zeit findet. Aber wenn man dran bleibt, findet man diese. Meist reicht es einfach, die Abendzeit, in der schon aus Gewohnheit ferngesehen wird, ins Schreiben zu investieren.

Viele Autoren oder Ratgeber raten einem, sich Zeitfenster einzuplanen. Das habe ich bisher nicht ausprobiert.



Arbeit mit dem Verlag



Es war eine für mich gänzlich neue Erfahrung.

Ich war zunächst überrascht, dass ich kaum Änderungsvorschläge oder Tipps für den inhaltlichen Teil bekommen habe. Hier musste ich wirklich nur wenige Kompromisse eingehen. Das habe ich nicht erwartet.

Durch meine Schwierigkeiten mit der Rechtschreibung war ich natürlich gespannt, wie die Rückmeldungen sind. Ich glaube, ich habe auch das Lektorat auf die Probe gestellt. Es steckt viel Arbeit von beiden Seiten dahinter. Aber mit gemeinsamen Kräften gelang es, das mit vielen Fehlern gespickte Manuskript in ein druckfertiges Buch zu verwandeln.

Überraschend fand ich auch, wie viel Wert auf meine Meinung bei der Gestaltung des Covers gelegt wurde. Auch nachdem ich bereits das Okay gab, hinterfragte der Verlag das Cover noch. Sodass wir es noch ändern ließen.



Genre



Alleine das Genre für „Nichts ist nur schwarz oder weiß“ auszuwählen, war nicht leicht. Denn es ist eine Mischung zwischen Krimi und Thriller, wobei beides auch fließend ist.

Zum Zeitpunkt des Schreibens hatte ich allerdings noch kaum in dem Genre gelesen. Doch die Idee packte mich einfach, da war das Genre nicht so wichtig.

Als Leser ist mein bevorzugtes Genre der historische Roman. Doch bis ich mich daran wage, wird sicher noch viel Erfahrung als Autor nötig sein.



Marketing



Eine eigene Homepage gibt es bereits www.felixkapraun.de, auch ein Trailer ist auf dieser verlinkt. Ebenso gibt es ene Autorenseite bei Facebook. Die Flyer habe ich auch schon in diversen Läden ausgelegt. Außerdem bitte ich auch Freunde und Bekannte, für mich zu werben.

Der Rest wird sich noch zeigen.



Planung



Relativ zeitnah nach der Rohfassung des ersten Buches habe ich das nächste Manuskript begonnen, dies ist nun schon 5 Jahre her. Zwischendrin habe ich lange nicht geschrieben, zuletzt war die Korrektur des 1.Buches vorrangig.

Aktuell stecke ich in einer Sackgasse und versuche, den Bogen noch zu bekommen.



Tipps



Ich sehe mich bei Weitem noch nicht so weit, anderen großartige Ratschläge zu geben.

Was ich aber empfehlen kann, ist es, Ideen gleich aufzuschreiben.

Das ist heutzutage leicht; Worddokument auf, Idee aufschreiben. Meist entstehen dann weitere Ideen beim Schreiben oder kurz danach. So habe ich persönlich nun schon ein Sammelsurium von Ideen, auf die ich jederzeit zugreifen kann. Dass zwischen der Idee und dem richtigen Schreiben Zeit vergeht, ist hier sogar gut. Wenn ich die Idee in 2 - 3 Jahren noch gut finde, dann ist sie es auch …